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Urbane Freiräume übernehmen als flexible Bühne für die Inszenierung gesellschaftlicher Vorstellungen von Öffentlichkeit und Freizeit eine wichtige soziale Funktion. Symbolisch erfüllen grüne Freiräume unsere Bedürfnisse nach einem Zusammenleben mit dem natürlichen Umfeld, und spiegeln in ihrer Gestalt die vorherrschenden gesellschaftlichen Vorstellungen und Verhältnisse zur Natur wieder. Die Wahrnehmung von Landschaft in der Stadt ist vielfältig und hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Zuvor aus den Städten ausgeschlossen, sind nach der Industrialisierung die Parklandschaften als Beitrag zur Stadthygiene und Volksgesundheit eingeführt worden. Seitdem erfüllen die grünen Freiräume in der Stadt eine Vielzahl sozialer und ökologischer Anforderungen. Parklandschaften heute, inszenieren nicht mehr die kunstvoll gezähmte oder malerische Natur, sondern reagieren auf die komplexer geworden Bedürfnisse der Stadtbewohner. Gebäude werden zum Freiraum, Freiraum wird Architektur, die Sprache der Architektur wird immer mehr auch Landschaft. Parks werden zum Ausdruck einer pluralistischen Gesellschaft, ermöglichen vielfältige und flexible Nutzungen und bieten zunehmend auch den nichtmenschlichen Akteuren ausgiebig Lebensräume in der Stadt.
Landschaftssystem Landschaftsraum Landschaftsdetail Abiotische Faktoren Biotische Faktoren– Vegetation und Fauna Natürliche Veränderungsprozesse und Dynamiken Bewirtschaftung und Pflege Nutzung und Aneignung Steuerung und Kontrolle Geschichtliche Transformationen Herausforderungen der Zukunft Zukunftsszenario
Altonaer Volkspark, Hamburg
Schouwburgplein, Rotterdam